Kleine Kinder nimmt man an die Hand.

Große beim Wort.

 

(Franz Christoph Schiermeyer)

Kieferorthopädie im Kindesalter

Unsere Kinder sind wahrhaft wunderbar und zudem das Wertvollste, was uns anvertraut ist. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Kinder behandeln zu dürfen. Das oben genannte Zitat spiegelt dabei unsere Bemühungen wider: Kleine Kinder behütend zu begleiten, sie aber an unserer Hand ihre Selbstständigkeit erfahren und ausbauen zu las-

Es gibt Zahn- und Kieferfehlstellungen, deren Behandlung schon im Kindesalter durchgeführt oder zumindest begonnen werden sollte. Man strebt damit an, es gar nicht erst zur Entstehung von Fehlstellungen kommen zu lassen oder deren stärkere Ausprägung zu verhindern. Dazu gehören etwa das Abstellen von orofazialen Dyskinesien (siehe unten), die Behandlung von vorzeitigem Milchzahnverslust und Frühbehandlungen, um Folgeschäden zu vermeiden.

sen. Je älter die Kinder werden, desto mehr versuchen auch wir, ihre Eigenständig-keit zu stärken und (beispielsweise über mündliche Absprachen mit den Kindern zu Klammertragezeiten) ihr Verantwortungsbewusstsein anzusprechen.

Orofaziale Dyskinesien sind bestimmte muskuläre Fehlfunktionen, zu denen beispielweise Daumenlutschen, Lippenbeißen, Mundatmung und Sigmatismus ("Lispeln") gehören. Je nach Ursache gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, über die wir Sie gerne aufklären.

Ein vorzeitiger Milchzahnverlust ist deswegen problematisch, weil die Milchzähne als Platzhalter für die bleibenden Zähne dienen. Fehlen die Milchzähne zu früh, etwa wegen Karies oder eines Unfalls, kann ein Platzmangel im bleibenden Gebiss die Folge sein. Eine herausnehmbare Zahnspange kann zum Beispiel statt des fehlenden Milchzahns als Platzhalter fungieren.

Frühbehandlungen sind eher kurze Behandlungen mit dem Ziel, genau die Fehl-stellungen zu beheben, die eine gesunde Gebiss- und Kieferentwicklung beinträch-tigen oder verhindern. Sie können in der Regel ab einem Alter von vier Jahren durch-geführt werden. 

Gründe für eine Frühbehandlung sind beispielsweise Zwangsbisse, bei denen die Kiefer in einer pathologischen Position zusammenbeißen, offene Bisse (ein fehlender Zusammenbiss einzelner oder mehrerer Ober- zu Unterkieferzähnen), eine "negative sagittale Frontzahnstufe" (Schneidezähne im Unterkiefer weiter vorn als im Ober-kiefer) und Kreuzbisse.

Ob bei Ihrem Kind eine kieferorthopädische Behandlung durchgeführt werden sollte, besprechen wir bei einem ersten Beratungstermin. Kommen Sie gerne jederzeit vorbei, wenn Sie den Eindruck haben, irgendetwas sei vielleicht behandlungsbedürftig. Eine Überweisung brauchen Sie nicht, ein Anruf in unserer Praxis genügt. Sie vereinbaren mit uns einen ganz unverbindlichen Beratungstermin, dessen Kosten die Krankenkasse komplett übernimmt. In vielen Fällen überweist Sie jedoch auch ein Zahnarzt, dessen geschultem Blick oft die rechtzeitige Behandlung einer Fehlstellung zu verdanken ist.

Ihr Kind darf und soll gerne ein Kuscheltier, Spielzeug oder eine Puppe mitbringen, wenn es möchte. Falls es ängstlich sein sollte, können wir so eventuell auf einer anderen Ebene einen Zugang zu ihm finden. Die Erfahrung zeigt: Die meisten Eltern kommen gelassen zu uns, die Kinder sind neugierig und interessiert. Wer aber doch - ob Eltern oder Kind - zunächst sehr aufgeregt oder besorgt sein sollte: Bitte versuchen Sie sich zu entspannen!

Sie sind unsere größte Unterstützung, da Ihre Gelassenheit sich auch auf Ihr Kind überträgt. Dies ist immer leicht gesagt, aber: Wir schauen erst einmal nur die Zähne sowie den Kieferbereich an und erheben einen Befund, dann besprechen wir alles Weitere.  Ihre Anliegen haben selbstverständlich ihren Platz bei unserem Gespräch und gemeinsam möchten wir mit Ihnen einen guten Weg für Ihr Kind und Sie finden.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kind und Sie!

Dr. med. dent. Dorothee Kriegs

KFO Grevenbroich

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41515 Grevenbroich

 

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Wir freuen uns auf Sie und auf Euch!